Warum sollte man bei Leichtbauanwendungen Magnesium statt Aluminium wählen?
I. Wie bedeutend ist der Gewichtsvorteil von Magnesiumlegierungen?
1.1 Dichteunterschied: Wie wird eine Gewichtsreduktion von 35 % erreicht?

Aus atomstruktureller Sicht ist dieser Unterschied eine inhärente Eigenschaft von Magnesium. Magnesium ist das zwölfte Element im Periodensystem, Aluminium hingegen das dreizehnte. Magnesiumatome besitzen weniger Protonen und Neutronen, was zu einer geringeren Masse pro Atom führt. Obwohl sowohl Magnesium als auch Aluminium dicht gepackte Kristallstrukturen aufweisen (Magnesium hexagonal dichteste Kugelpackung (hdp), Aluminium kubisch flächenzentriert (kfz)), bedingt der Unterschied in der Atommasse die geringe Dichte von Magnesium – ein natürlicher Vorteil, der durch Legierungs- oder Verarbeitungstechniken bei Aluminium nicht erreicht werden kann.
II. Der praktische Nutzen von FRIMA-Magnesiumlegierungslösungen
2.1 Neue Energiefahrzeuge: Jede Gewichtsreduzierung um 1 kg erhöht die Reichweite um etwa 0,7 km
III. Ist das Problem der Korrosionsbeständigkeit von Magnesiumlegierungen tatsächlich unlösbar?
Die Bedenken vieler Kunden bezüglich Magnesiumlegierungen beziehen sich hauptsächlich auf deren Korrosionsbeständigkeit. Magnesium ist in der Tat chemisch reaktiver als Aluminium, und seine natürlich entstehende Oxidschicht ist relativ porös und bietet daher nur begrenzten Schutz. Durch geeignete Oberflächenbehandlung und Designoptimierung kann die Korrosionsbeständigkeit von Magnesiumlegierungen jedoch die Anforderungen der meisten industriellen Anwendungen vollständig erfüllen. FRIMA verfügt über ein komplettes System zur Oberflächenbehandlung von Magnesiumlegierungen und bietet maßgeschneiderte Schutzlösungen für verschiedene Anwendungsbereiche.
1. Mikrolichtbogenoxidation (MAO): Erzeugt einen dichten keramischen Oxidfilm auf der Oberfläche der Magnesiumlegierung mit einer Salzsprühbeständigkeit von über 500 Stunden und eignet sich für Außenanwendungen wie in der Automobil- und Luftfahrtindustrie.
2. Chemische Konversionsfolie: Bildet einen gleichmäßigen Phosphat- oder Chromat-Schutzfilm, der als Beschichtungsunterschicht dient und die Haftung der Beschichtung deutlich verbessert.
3. Pulverbeschichtung: Bietet hervorragende Korrosionsbeständigkeit und Ästhetik und eignet sich für Unterhaltungselektronik und Fahrzeuginnenausstattung.
4. Spezielle Galvanisierung: Bietet Nickel-, Kupfer- und andere Metallbeschichtungen für Anwendungen in stark korrosiven Umgebungen an.
Es ist wichtig zu beachten, dass nur extrem feines Magnesiumpulver oder -späne entzündlich sind. Massive Magnesiumlegierungsteile haben einen Zündpunkt von über 500 °C und sind unter normalen Betriebsbedingungen völlig sicher. FRIMA hält sich bei der Produktion strikt an die OSHA-Sicherheitsstandards und hat ein umfassendes Sicherheitsmanagementsystem für die Verarbeitung von Magnesiumlegierungen etabliert.
IV. Fazit: Wie wählt man das am besten geeignete Material für sein Projekt aus?
●Magnesiumlegierungen: Geeignet für Anwendungen, bei denen die Gewichtsreduzierung im Vordergrund steht und gleichzeitig gute mechanische und Dämpfungseigenschaften erforderlich sind, wie z. B. bei Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, in der Luft- und Raumfahrt, bei Drohnen und tragbaren elektronischen Geräten.











